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Free Foodie-Tour Lima + Chinesenviertel

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Im Herzen von Lima gibt es zwei Orte, an denen sich Geschichte, Kultur und Geschmack an jeder Ecke vermischen: der Mercado Central und das Barrio Chino. Auf dieser kulinarischen Free Tour entdeckst du beide zu Fuß – begleitet von einem lokalen Guide, der die peruanische Küche mit Leidenschaft liebt.

Der Mercado Central ist ein wahres Heiligtum des volkstümlichen Geschmacks. Du schlenderst zwischen Ständen voller tropischer Früchte, einheimischer Kartoffeln, bunter Chilis und andiner Heilkräuter. Hier kannst du exotische Früchte aus den abgelegensten Regionen Perus probieren – oder dir ein Glas Chicha Morada oder den berühmten Arroz Zambito gönnen. Du entscheidest!

Dann geht’s weiter ins chinesische Viertel von Lima, eines der ältesten und einzigartigsten in ganz Lateinamerika. Dort erfährst du, wie die chinesische Migration die peruanische Küche geprägt hat – und so das unverwechselbare „Chifa“ entstanden ist: eine köstliche Fusion aus lokalen Zutaten und fernöstlichen Kochtechniken. Du spazierst über die legendäre Calle Capón, gesäumt von roten Laternen, bunten Schaufenstern und den Aromen von Sojasauce, Ingwer und den fünf chinesischen Gewürzen (Szechuanpfeffer, Sternanis, Nelken, Fenchel und Zimt).

Diese Tour ist nicht nur zum Essen da – sie hilft dir, Lima durch seine authentischsten Geschmäcker zu verstehen. Du musst nicht alles probieren, aber der Guide wird dir Vorschläge machen, denen du wahrscheinlich nur schwer widerstehen kannst. Jeder Bissen ist eine kleine Entdeckungsreise durch Peru.

Und wie könnte es anders sein: Zum Abschluss stoßen wir mit einem Pisco Sour an – dem Symbol peruanischer Lebensfreude und Geschmackskultur.

KULINARISCHE GENÜSSE

Papa a la huancaína

Was kann schon schiefgehen, wenn sich auf einem einzigen Teller mehrere gekochte Scheiben unserer uralten Kartoffel mit einer cremigen Mischung aus frischem Käse, gelbem Ajífür die angenehme Schärfe, die Deinen Gaumen herausfordert – sowie Milch, Brot oder Keksen vereinen?

Und da nichts schiefgehen kann, ist diese einfache Kombination eine der klassischen Vorspeisen der peruanischen Küche. Deshalb bereitest Du sie auf Märkten, in Restaurants und zu Hause zu.

Die Präsentation besteht aus einem Salatblatt, das als Unterlage oder Stütze für die gekochten Kartoffeln dient. Eine Olive und Scheiben von hartgekochtem Ei werden als Dekoration verwendet. Sie „krönen“ das Gericht.

Man erzählt, dass ihr Erfolg sich im 19. Jahrhundert festigte, als Frauen aus Huancayo, einer Stadt in der zentralen Andenregion, Kartoffeln mit Sauce an den Bahnhöfen verkauften, die die Hauptstadt mit ihrer Heimat verbanden.

Ceviche oder cebiche

Egal, wie Du es schreibst – wichtig ist der frische, leicht scharfe Geschmack unseres Nationalgerichts. Einfach und großzügig: Für die Zubereitung brauchst Du keine großen Kochtechniken oder eine lange Liste an Zutaten. Ganz im Gegenteil.

Du brauchst nur gewürfelten Fisch, den Saft einer nordperuanischen Limette zum Marinieren, Ají Limo – die entscheidende Zutat, die dem Ganzen Feuer verleiht – rote Zwiebel, ein bisschen Koriander und magische Prisen von Salz und Pfeffer. Auf dem Teller gibst Du dann gerösteten Mais, Maiskörner oder Süßkartoffel dazu.

Der Ursprung dieses Gerichts reicht bis in die vorspanische Zeit zurück. Man weiß, dass an der Nordküste die Mochicas den Fisch mit dem Saft des Tumbo „garteten“. Mit der Ankunft der Spanier begann man, die aus Asien stammende Limette zu verwenden.

Da Lima vom Pazifik gesegnet ist, ist die Stadt eine wahre „Ceviche-Hochburg“. In den letzten Jahren sind viele neue Varianten dieses Gerichts entstanden, das Meer und Land miteinander verbindet. Aus diesem und vielen anderen Gründen gilt es als Kulturerbe der Nation.

Ocopa

Von den Klöstern und alten Herrenhäusern Arequipas bis auf die Tische im ganzen Land – das ist der „Weg“, den diese Vorspeise aus der „Weißen Stadt“ gemacht hat, nachdem sie die Gaumen mit ihrer intensiven Kombination aus gekochten Kartoffeln und einer cremigen Sauce erobert hat.

Im Unterschied zur Huancaína-Sauce bereitest Du die Ocopa mit getrocknetem gelbem Ají (Ají Mirasol), gerösteten Erdnüssen und Huacatay-Blättern zu – einem aromatischen Kraut aus den Anden. Dazu kommen frischer Käse, Milch, Kekse oder Brot. Serviert wird das Ganze mit einer Olive und hartgekochtem Ei.

Die Ocopa-Creme ist ein gutes Beispiel dafür, wie in der peruanischen Küche einheimische Kräuter verwendet werden. Diese geben der Gastronomie einen besonderen Charakter, der das Andine mit den Techniken und Zutaten verbindet, die die Spanier mitbrachten. Wegen ihres ausgezeichneten Geschmacks hat die Ocopa die regionalen Grenzen überschritten und sich zu einem landesweiten Gericht entwickelt, das den kulinarischen Mestizaje widerspiegelt. Das wirst Du selbst merken, wenn Du feststellst, dass sie eine der beliebtesten Vorspeisen in den kreolischen Menüs ist.

Chicha morada

Uralte Tradition und hundert Prozent natürlich – Chicha Morada ist die perfekte Begleiterin zur kreolischen Küche. Hergestellt aus violettem Mais – einer andinen Sorte, die reich an Antioxidantien ist – gehört sie zu den beliebtesten alkoholfreien Getränken in der peruanischen Hauptstadt.

Mit ihrer intensiven, purpurnen Farbe bereitest Du die Chicha zu, indem Du den violetten Mais mit reifer Ananas, Zimtstangen, Nelken und Quitte kochst. Wenn alles zu kochen beginnt, siebst Du den Inhalt ab und süßt ihn mit Zucker. Zum Schluss gibst Du Zitronensaft dazu.

Das Ergebnis ist ein erfrischendes Getränk, dessen Wurzeln im alten Peru liegen. Man weiß, dass die präkolumbianischen Kulturen Chicha bei Ritualen und religiösen Zeremonien verwendeten – deshalb galt der Mais als heilig.

Chicha Morada ist ein antioxidatives Getränk und gut für Deine Gesundheit. Probier sie unbedingt! Du wirst sie lieben – und auf eine ganz besondere Weise spürst Du dabei die andine Essenz des alten Peru.

Siu mae und min pao

In Lima haben die klassischen Häppchen der chinesischen Küche einen ganz besonderen Geschmack. Es ist der Geschmack der Fusion. Ein Prozess, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann, als kantonesische Einwanderer sich in der Hauptstadt niederließen.

Im Barrio Chino von Lima vermischten sich dann die fremden Zutaten mit unseren eigenen im Wok. So entstanden die Chifas – Restaurants, in denen die chinesische Küche einen Hauch von peruanischer Identität bekommt.

Deshalb empfinden die Limeños Siu Mae und Min Pao als Teil ihrer eigenen kulinarischen Kultur. Beide Häppchen stehen für den kulturellen Mestizaje, der unsere Küche nährt und bereichert.

Zögere nicht, sie zu bestellen. Siu Mae (Shumai) ist ein kleines, gedämpftes Häppchen aus Reismehlteig, gefüllt mit Fleisch. Min Pao ist ein weiches Brötchen, das mit Süßem oder mit Fleisch (Schwein oder Huhn) gefüllt ist – Du bereitest es entweder im Dampfgarer oder im Ofen zu.

Fruchtsäfte im Mercado Central

Genieße ein sinnliches Erlebnis im wichtigsten Lebensmittelmarkt des historischen Zentrums von Lima. Hier bereiten Dir die „Caseritas“ kraftvolle Säfte aus Maracuyá, Guanábana, Lúcuma, Camu Camu, Mango, Ananas und vielen anderen Früchten zu.

Ein echtes Festival der Farben und Aromen mit Früchten aus Küste, Anden und Amazonasgebiet. Diese natürlichen Getränke sind nicht nur lecker, kreativ und energiespendend, sondern auch nährstoffreich und gesund.

Großzügig serviert und mit der typischen yapa (am Ende schenken Dir die „Caseritas“ noch ein bisschen Saft nach), enthalten sie oft auch Kräuter wie Luzerne oder exotische Früchte wie Noni.

Außerdem fügst Du oft Algarrobina, Honig oder sogar Schwarzbier hinzu, um dem Getränk noch mehr Kraft zu verleihen. Brauchst Du noch mehr Gründe, es zu probieren? Hier kommt einer: Mit jedem Schluck schmeckst Du ein Stück der peruanischen Biodiversität.

Picarones

Ein traditionelles süßes Gebäck zum Naschen. Mit Chancaca-Sirup (aus Panela) übergossen – aromatisiert mit Zimt, Nelken und Orangenschale – sind die Picarones eine verführerische Versuchung aus Lima, die in der Kolonialzeit entstand.

Und auch wenn sie in ihrer Form Donuts ähneln, sind Picarones in ihrer Zubereitung, Textur und im Geschmack unvergleichlich. Mehr noch: Sie sind ein Identitätssymbol für die Menschen in Lima und ein echtes Wahrzeichen der peruanischen Volksbäckerei.

Die Grundlage dieser kolonialen Köstlichkeit ist ein fermentierter Teig aus Mehl, Kürbis und Süßkartoffel. Wenn der Teig genau richtig ist, nimmst Du ein wenig davon, und mit geübter Hand formst Du daraus einen Ring. Danach gibst Du ihn in eine Pfanne zum Frittieren. Das Ergebnis ist ein knuspriger Ring außen und weich in seinem Inneren.

Die Tradition verlangt, dass Du ihn mit der Hand isst und jedes Stückchen in den Chancaca-Sirup tunkst. Dann kannst Du sagen, dass die Picarones wirklich zum „Fingerablecken“ waren.

Gefrorener käse (Queso Helado)

Denk bloß nicht, dass Du bei diesem Dessert ein oder mehrere Stücke Käse direkt aus dem Gefrierschrank serviert bekommst. Und glaub auch nicht, dass das Wort „Eis“ sich auf einen fernen Ursprung in den hohen Gipfeln der Anden bezieht.

Weder das eine noch das andere – aus einem einfachen Grund: Queso Helado enthält keinen Käse, nicht einmal ein kleines bisschen. Es besteht nur aus Milch, die in einem traditionellen Metallbehälter mit einer großen Menge Eis kühl gehalten wird.

Von der Textur her ähnelt es handgemachtem Eis. Dieses koloniale Dessert aus Arequipa – man glaubt, es wurde zum ersten Mal im Kloster Santa Catalina zubereitet – enthält Milch, geraspelte Kokosnuss, Zimt und Nelken. Und obwohl es aus der „Weißen Stadt“ stammt, genießt Du Queso Helado auch in der Hauptstadt. Dank seines unverwechselbaren Geschmacks und seiner reichen Geschichte wird es auf gastronomischen Messen, in Märkten und Restaurants im Großraum Lima immer beliebter.

Mazamorra morada mit arroz zambito

Zwei Klassiker auf einem Teller – das ist das Wesen des Combinado, einer Kombination aus zwei Desserts kolonialen Ursprungs: Mazamorra Morada und Arroz Zambito. Trau Dich, sie heiß und dampfend zu probieren. Du wirst sehen, es gibt nichts Besseres.

Die Limeños lieben ihre Mazamorra, und unter all den Varianten ist die violette die bekannteste. Vielleicht, weil sie die Farbe des Señor de los Milagros trägt, des Schutzpatrons der Stadt. Oder vielleicht, weil sie mit der berühmten Chicha verwandt ist.

Hergestellt aus violettem Mais, Trockenfrüchten, Zucker und Zimt, teilt sich die Mazamorra die Bühne mit dem Arroz Zambitoeiner besonders kreolischen Variante des Milchreises. Der Unterschied: Du bereitest ihn mit Chancaca zu, was ihm seine besondere Farbe verleiht.

Diese wohltuende Kombination, die einst an Straßenständen entstand, wird heute in vielen Haushalten gekocht und steht auch auf den Speisekarten peruanischer Restaurants. Denn Gastronomie ist nie still – sie verändert sich, sie erfindet sich immer wieder neu.

Free tour Culinario por Lima

Pisco sour

Genieße den berühmtesten Cocktail Perus – den Pisco Sour. Dabei gießt Du Pisco, ein Destillat aus Trauben von höchster Reinheit und Qualität, in einen Shaker mit Eis. Dann vermischst Du ihn mit Limettensaft, Eiweiß und einem Spritzer Angostura-Bitter.

Die Erfindung des Pisco Sour wird dem US-amerikanischen Barkeeper Víctor Morris zugeschrieben, der in den 1920er-Jahren auf die geniale Idee kam, in seiner Bar – der Morris Bar im Zentrum von Lima – ein neues Getränk zu kreieren.

In Peru ist Pisco viel mehr als nur ein Schnaps. Es ist das Nationalgetränk, dessen Geschichte im 16. Jahrhundert begann, als die von den Spaniern mitgebrachten Rebstöcke im Küstental von Ica ihre ersten Früchte trugen. Also darfst Du es Dir nicht entgehen lassen, zum Abschluss der kulinarischen Free Tour in den Straßen von Lima, der Hauptstadt Perus und einer der Gastronomiehauptstädte der Welt, einen Pisco Sour zu probieren. Auf Dich und auf die Limeños, die ihre gute Küche bewahren – ¡Salud!

ZEITPLÄNE

ZeitpläneSpracheDauer
12:45Montag bis SamstagEnglisch2 Stdn
12:30Montag bis FreitagSpanisch
Am 28. und 29. Juli finden keine Touren statt. Vom 16. Dezember bis 3. Januar findet diese Tour nicht statt.

WO?

Treffpunkt: Vor der Kirche La Merced – neben der Statue von Ramón Castilla. Halte Ausschau nach unserem Partner, der ein schwarzes Polohemd und/oder eine schwarze Weste trägt – auf dem Rücken steht „Walking Tour“.

FREE WALKING TOUR LIMA

STORNIERUNGEN

Art der Tour:

  • Gruppenführung.

Preis:

  • Die Reservierung ist kostenlos.
  • Am Ende der Tour kannst du eine Spende geben – manche geben US$ 15 pro Person oder S/ 50 pro Person, andere geben mehr.
  • Die Spende muss in bar erfolgen – Karten oder andere Zahlungsmethoden werden nicht akzeptiert.

Einschränkungen:

  • Personen mit eingeschränkter Mobilität.
  • Peruaner (diese Tour ist nur für Ausländer verfügbar).

Inklusive:

  • Professioneller Gästeführer.

Nicht enthalten:

  • Spenden (Trinkgeld).
  • Persönlicher Service.

Was soll ich mitbringen?

  • Pullover.
  • Bequeme Schuhe zum Laufen.
  • Kappen oder Hüte.
  • Sonnenbrille.
  • Sonnencreme.
  • Bargeld für:
    • Spenden: Durchschnittlich US$ 15 pro Person oder S/ 50 pro Person.
    • Verkostungen: Durchschnittlich S/ 70 pro Person.

Ablauf und Route:

  • Die Route dieses Free Tours kann sich ohne Vorankündigung ändern, zum Beispiel wegen Streiks, Entscheidungen des Guides oder anderen Ereignissen, die den normalen Ablauf der Tour beeinträchtigen.
  • Unsere Guides geben immer ihr Bestes, damit die Route spannend und interessant bleibt.

PARTNER

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PARTNERSHIP

Diese Tour wird nicht direkt von Free Walking Tours Peru LCC organisiert, sondern von unserem lokalen Partner Joan Manuel Lozano – einem leidenschaftlichen und erfahrenen Guide, der von unserem Team aus Tourismusexpert innen sorgfältig ausgewählt wurde. Durch diese Zusammenarbeit können wir Dir weiterhin authentische und unvergessliche Erlebnisse in der Stadt Lima bieten. Bei FWTP setzen wir uns dafür ein, mit den besten Partnern zusammenzuarbeiten, damit Du jedes Reiseziel mit Guides entdecken kannst, die es lieben, die Geschichte und Kultur ihrer Stadt mit jedem Walker zu teilen.

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OUR PARTNER

Hallo! Ich bin Joan Manuel Lozano, ein professioneller Reiseleiter und leidenschaftlicher Botschafter des Tourismus in Lima. Ich liebe es, die Geschichte meiner Stadt, ihre kulturellen Geheimnisse und natürlich ihre köstliche Gastronomie mit anderen zu teilen. Die peruanische Küche ist eine meiner großen Leidenschaften, und auf dieser Tour werde ich dich in authentische Geschmackswelten entführen, die dich überraschen werden. Es macht mir Freude, einen herzlichen, persönlichen Service mit vielen spannenden Geschichten zu bieten. Wenn du gerne gut isst und die peruanische Hauptstadt aus einer neuen Perspektive mit erfahrenen Guides entdecken möchtest, laden mein Team und ich dich herzlich ein, bei dieser Tour dabei zu sein.

Joan Manuel

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